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Henschel HS P.75Da der Swatte Hase recht erfolgreich flog, dachte ich mir, das man das Prinzip des Canardfliegers mit den gleichen Komponenten auf ein Vorbildähnliches Flugzeug umsetzten könnte. Im Internet findet man dazu die Curtiss XP55 Die J7W1 Shinden und z.B. auf der Seite Luft46.com
die Henschel P.75 Nach der Dreieitenansicht wurde der Plan so weit scaliert, das etwa der gleiche Tragflächeninhalt des Swatten Hasen erreicht wurde. Herausgekommen ist dabei eine Spannweite von ca 75 cm Rumpflänge 74 cm. Ich hätte das Flugzeug nach den sehr guten Internetzeichnungen bauen können, ich bin aber einen anderen Weg gegangen. Man findet manchmal sehr schöne Modelle für Google Sketchup im Internet. Das Problem ist das nicht unbedingt CAD freundliche Format der Dateien. Man kann sich aber behelfen. Es gibt für Sketchup das Plugin Slicer damit kann man jedes Modell in Scheiben schneiden. Man bestimmt Abstand und Richtung der Schnitte, diese werden dann säuberlich im Programm nebeneinandergelegt.
Mit der Offsetfunktion von Sketchup habe ich die Schnitte dann um 3mm für die Depronbeplankung verkleinert . In der Pro - Version von Sketchup kann man diese Spanten dann z.B. als DXF Dateien exportieren und weiterbearbeiten. Die lange Linie im Modell ist ein 3x15mm Balsabrett, zum Auffädeln der Spannten im richtigen Abstand. Diese Spannten habe ich dann mit 5 bzw.10 cm langen, vorgebogenen Depronteilen beplankt. Die Tragfläche wurde aus zwei Hälften erstellt. Maße: Flächentiefe innen 175mm, außen: 70mm + QR innen 40mm außen 15mm Es ist ein durchgehender Holm pro Flächenhälfte eingebaut, keine Rippen. Er ist 280mm lang, innen 20mm hoch, außen 7mm. Am Randbogen treffen sind Ober u. Unterschale. Aufbau: Eine große Depronplatte, die hinterher an der Nasenleiste umgebogen wird. Die Endleiste ist mit Bügeleisen und Backpapier auf je 1,5mm plattbebügelt worden. der Holm läuft im 1. viertel der Fläche parallel zur Nasenleiste. Wenn die Endleisten zusammengeklebt werden, ergibt das ein symetrisches Profil.
Die untenliegende Seitenleitwerksflosse ist aus Depron mit Kohleröhrchen innen und Kohlerowings außen an der Kante verstärkt. Der Rumpf, die Canards und die Seitenflosse sind mit 30g/m2 Glasfasermatte mit Parkettlack verstärkt. Für die ca.290g Gesamtmasse reicht der einfache Motor an 2S 800mAh Lipo noch aus. Handstart ist bei Halbgas recht einfach. Die Grundgeschwindigkeit ist recht Flott, beim Landen wird der Flieger ausgehungert und setzt dann auf dem Seitenleitwerk, und einen gebogenen 1 mm Stahldrat vorn, im Gras auf. Das Fliegen ist nicht Schwierig, man muss sich nur daran gewöhnen, das nach einer Rolle das Seitenleitwerk unten sein muß.
Swatter HaseDa die Keycam als Kamera im Schlüsselanhängerformat jetzt auch in Deutschland für unter 20€ zu haben ist, suchte ich noch einen kleinen Flieger mit Druckpropeller und freier Sicht nach vorne. Die Kamera wiegt allein 16g, und ist eigendlich überall mit Klettband anzubringen. Unter Modell Aviator findet man den Downloadplan vom swatten Hasen. Vom Prinzip reichen übrig gebliebene RC-Teile von Shockflyern zum Einbau aus. Ich habe 2x3,7g Servos auf QR und ein 9g Servo auf Höhe eingebaut. Der Motor ist noch ein selbstgewickelter CD-Rom Motor , an 2S 800mAH zieht er ca 6A. Der Bau des Fliegers ist recht einfach, und in 2-3 Abenden zu erledigen. Etwas länger dauert erfahrungsgemäß die Bemalung. Eine klare Erkennbarkeit von oben und unten ist aber dank der enormen Rollrate empfehlenswert.
Hier sieht man den Hasen noch ohne Bemalung, aber mit Kamera. Die keycam sitzt auf einem Servo, und kann von mir im Flug mit dem Seitenruderknüppel nach links und rechts geschwenkt werden. Eine weitere Kamerahalterung im Akkudeckel in Bearbeitung. Das Gewicht des Fliegers beträgt komplett ca 250g.
KeycamUnter Videos sind einige selbige von der Keycam zu sehen. Die Kamera wurde mittlerweile an mehreren Flugzeugen getestet.
Hier ist sie auf dem Vibration mit einer Depronhalterung am Seitenleitwerk befestigt. Die Kamera wiegt 16 Gramm , hat einen USB Anschluß einen Micro-SD-Kartenslot und eingebauten Lipoakku. Das ganze für 20€ bzw 9 $ Die Auflösung beträgt 720x480 bzw. Hardwareseitig 640x480 Knuffel V2 1/2
Der Knuffel V2 ist ein viel gebauter Schockflyer, man kann den Baukasten z.B. bei Slowflyworld.de erwerben. Pläne findet man aber auch bei RC-Line o. RC-Network. Diese Schockflyer werden oft belächelt, wer aber noch keinen geflogen hat, sollte es aber mal ausprobieren. An windstillen Tagen (Abenden) kann man damit Figuren fliegen, die sonst schwer möglich sind, oder bei einem 2,30m 1000€ Modell schnell Unbehagen und Zweifel ans eigene Fliegerische Können aufkommen lassen. Wenn man Elektronik, Akku und Motor besitzt, kostet der Rest beim Eigenbau etwa 10€ an Depron, Kohlestäbchen und Kleber. Dies ist mein 2. Knuffel, der erste wurde allmählich weich und hässlich. Was mich besonders störte, waren die herumhängenden Kabel und sichtbaren Einbauten. Einen geschlossenen Rumpf wie beim Vibrations oder Troll wollte ich trotzdem nicht bauen, da ein Schockflyer bei hohem Gewicht keinen Sinn mehr macht.
Aus diesem Grund habe ich die Servos soweit möglich in die untere Rumpfhälfte verbannt, und die ohnehin nötige Torsionsverstärkung diesmal an beiden Rumpfseiten unten angebracht. Um noch etwas Gewicht am Heck zu sparen, wurden von mir noch die Schriftzüge herausgeschnitten (ja mit dem Skalpell, nicht CNC-gefräst).
Flächen und Leitwerke sind mit den üblichen Kohlestäbchen verstärkt. Die Nasenleiste und z.T. an der Rumpflängsseite sind mit 3mm Kohle Flachprofiel beklebt. Seiten und Höhenruder werden mit Zahnsseide doppelseitig angelenkt. Die Nase besteht z.T. aus 6mm EPP. Als Kleber kamen Uhu-Por, PU-MAX und 5Min-Epoxy zum Einsatz. Daten Spannweite ca 84cm, Rumpflänge 87cm Gewicht ca 200 Gramm. Das Gewicht könnte bei passenden Komponenten deutlich niedriger sein, ich habe aber einen 16g Empfänger, 3x 9g Servos 10A Regler 2S 850mAh ca 50g Akku und ca 35g schweren M2208 Brushlessmotor mit 9x4,7" Prop eingebaut. Flugeigenschaften: Mit den üblichen Ausschlägen von über 45Grad pro Richtung sind alle 3D Figuren möglich, man schafft mehrere Rollen /sec. Für Messerflug sind nur kleine Seitenruderausschläge nötig, Torquen Hovern usw. ist deutlich einfacher, als bei anderen Fliegern wie z.B. dem Troll. Für die Meisten von uns (Jugendliche mal ausgenommen) werden die Möglichkeiten erst von den eigenen Flugkünsten begrenzt.
Vibrations
Der Name des Flugzeugs entstand nach dem sehr kurzen Erstflug. Die Glocke eines selbstgebauten Doppelditto Bl-Motors geriet so stark ins schwingen, dass das Alukreuz, an dem der Motor befestigt war, durch die Vibrationen gebrochen ist.
Material: 3mm Depron. Spannweite ca 115 cm. Länge ca 120 cm Fluggewicht 700 - 750 g je nach Motor Antrieb 3S Lipo. Motorleistung > 250W.
Bauweise ist wie beim JJ ( s.u.) Die Proportionen ( und das Design )wurden bei aktuellen Kunstflugmaschinen abgeschaut. Dementsprechend gut sind auch die Flugeigenschaften. Alle Kunstflugfiguren werden vom Flugzeug ( nicht unbedingt vom Piloten) sauber beherrscht.
Im Winter wurde auch mal mit Ski geflogen, bzw über den Schnee gerutscht. Macht viel Spaß, geht bei versteckten Maulwurfshügeln aber sehr aufs Material, und kostet einige Propeller. Grumman F3F-2Nachbau einer Grumman F3F-2. Flying Barrel Dieses Flugzeug war im Original eines der letzten Doppeldecker Jagdflugzeuge das gebaut wurde. Dieser Nachbau aus Depron hat 95cm Spannweite und wiegt mit 3S Lipo 2100er ca 570g. Das Innengerüst besteht aus 6mm Depron. Auf einer senkrechten Platte gemäß Seitenansicht habe ich links und Rechts Halbspanten aus Depron aufgeklebt. Diese Spanten wurden dann mit 3mm Depron beplankt. Aufgrung der besonderen Flächenform musste die Obere Fläche z.T. mit Rippen unter den Depron gebaut werden. Ansonsten ist ein Längsholm aus Balsa und Depron eingeklebt. Da sich bisher niemand gefunden hat, der ein funktionsfähiges Einziehfahrwerk für die F3F in dieser größe gebaut hat, habe ich darauf komplett verzichtet. Die Landung geschieht auf dem mit 25g Glasmatte verstärktem Bauch. Für den Antrieb der F3F reicht eine "Chinaklingel" (mit 57g recht schwer für die Leistung,aber billig und bereits vorhanden) Der Akku ( 3S 2100) wird von vorn durch die Haube bis in den Rumpf geschoben. (Um den Schwerpunkt einzuhalten muss alles sehr weit nach vorne) Leider muß ich mir deshab noch etwas für meine Motoratrappe überlegen. Der Pilot ist übrigends aus einer extra leichten Knetmasse von OBI gebastelt worden, und wiegt 7 g.
Rohbau des Flugzeugs
Guppy evoUm auch bei etwas stärkerem Wind noch zügig fliegen zu können, sollte mein E-HLG mal einen neuen Motor bekommen. Ausgesucht hatte ich mit den Turnigy SK 3530 -1100 Motor Zuerst wurde ein neuer Rumpf gebaut, der zur vorhandenen Fläche passte. Leider hat die alte Fläche den Erstflug nicht überlebt und ist beim Schwerpunkt testen zusammengeklappt.
Also wurde eine neue Fläche gebaut. Die Rippenfläche hat 1,56m SW und ist 18 cm tief. Profil: HN 1036 Mittlerweile ist am Elektrosegler alles stabil. die Geschwindigkeit ist relativ hoch, der Gleitwinkel sehr gut. Zum Landen ist ein hochstellen der Querruder von Vorteil. Der Turnigy Motor treibt z.Zt. eine 11x8 " Luftschraube und ist damit noch nicht ganz ausgereizt. Zügiges senkrechtes Steigen ist bei dem 800g Modell auch so möglich. Christen Eagle
Die Abmessungen stammen von dem Bauplan der Seite http://www.aeroplaza.nl/ Gebaut ist sie aus 3mm Depron, verstärkt mit 2mm Kohlestäbchen und 3x1mm Flachprofil. Antrieb ist ein Ditto aus der letzten Ultimate, Akku MPX 2100er Lipo. Spannweite ca 76 cm Gesamtgewicht < 500g. Eigentlich hatte ich vor, die Christen Eagle zu Lackieren. Nachdem ich aber für eine Rumpfseite schon einen ganzen Abend benötigte, habe ich mir ein anderes Konzept überlegt. Die Lackierung habe ich mit Corel Draw gezeichnet, und dann auf dem Farblaserdrucker auf normales 80g Papier ausgedruckt. Alles was nicht Bunt war wurde dann ausgeschnitten, und mit Sprühkleber aufgeklebt.
Das Depron und das Papier wurden eingesprüht, danach 3-5 min abgelüftet und dann das Papier aufgeklebt.
Die Servos wurden alle in den Rumpf gebaut, so dass nur noch die Ruderhörner aus einem Schlitz herausschauen.
Erstflug war wie man sehen kann im Winter. Es fehlen eigentlich nur Ski.statt Räder. Die Christen Eagle fliegt sehr exakt, vergleichbar mit der Ultimate.Ich habe beim Erstflug keine unangenehmen Eigenarten festgestellt. Als reines Zweckmodell ohne Semiscale-Ambitionen könnte man sie deutlich leichter bauen, das war aber für den Outdooreinsatz nicht das Wichtigste für mich, sonst hätte ich eine Pitts S2 draus gemacht.
Fotos: Sebastian KerkRavenIch hatte noch rotes 3mm Depron übrig, und wollte einen Flieger bauen, der komplett zerlegbar ist.
Nachdem alles gebaut war, habe ich nur aufgrund der Farbe ein Raven-Dekor aufgeklebt. Die Original Turboraven hat allerdings eine andere Geometrie.
Die Flächen sind mit Kohleröhrchen an den Rumpf ansteckbar und werden von Neodymmagnete in Fläche und Rumpf gehalten. Das Höhenleitwerk ist als Pendelruder ausgelegt und auch steckbar. Damit das Fahrwerk nicht stört, wird es in zwei Bowdenzugröhrchen im Rumpf gehalten. Antrieb ist ein selbstgewickelter CD-Rom Motor. Flugeigenschaften: Ich habe jetzt einen 720er 2S Kokam Akku eingebaut.Der Motor zieht dabei mit der 6x3" LS ca 8A. Mittlerweile fliegt er ganz ordentlich, Anfangs hatte ich allerdings enorme Probleme. Motorseitenzug war in nach Links eingestellt, (kommt davon, wenn man die Flieger auf dem Rücken liegend zusammenbaut). Dadurch kam es zu merkwürdigem Flugverhalten. Bei Vollgas kam ich nur noch in einer Richtung aus dem Messerflug heraus (obwohl ich kein Seitenruder angelekt habe) Dabei habe ich dann auch gemerkt, wie sehr man sich an eine Computeranlage gewöhnt hat. Ohne Expo und DR Schalter kann das Einfliegen schon Schweißtreibend sein . Mittlerweile fliegt er allerdings ganz Brav.
Das (Papier)-Dekor stammt aus dem Farblaserdrucker . Jetzt ist mein Transportkoffer auch fertig.
100 Papierkaschiertes Styropor mit DC-Fix beklebt. Abmessungen: ca 62 x 20x12 cm
So sieht der Flieger und der alte Sender eingepackt aus. Sinn des Ganzen: Diesen Koffer kann man gut im Büro unter den Schreibtisch stellen, und in der Mittagspause mit dem Kollegen Modellfliegen gehen.
(Blue) Giant
Im RC-Line-Forum hatte jemand das Bild seines beleuchteten Blue Giant von gepostet. Das Flugzeug gefiel mir so gut, das ich es incl. Beleuchtung nachbauen musste. Die Tragfläche wird von innen mit 65 LEDs beleuchtet.(30x blau, je 10x rot , grün und gelb) in der Nase sitzt ein RGB-Modul das automatisch die Farbe wechselt. Die Blauen LEDs im Mittelteil sind vom Sender aus einschaltbar. Im vorderen Bereich des Bodens sind 2 separat einschaltbare superhelle blaue LEDs als Landescheinwerfer eingebaut.Dadurch, dass das Flugzeug komplett von innen leuchtet, ist es auch im dunkeln immer hervoragend sichtbar. Spannweite: 1600mm Gewicht: ca. 600g Flugeigenschaften: Gutmütiger Segelflug mit relativ guten Gleiteigenschaften. Loopings gehen sehr gut, Die Reaktion auf Querruder ist auch i.o., nur ganze Rollen dauern lange und sehen nicht gut aus. Schwerpunkt ist lt. Bauplan eingestellt.Die Ruder stehen wärend des Fluges 3mm hoch ( Hilfslinien an den Winglets) Ausschläge : HR 20 Grad, (15 würden reichen), Querruder nach oben 30 Grad. Differenzierung 30%.
ZLIN 526 F aus Depron
Ich habe einen Bauplan für eine Zlin526, aus dem Internet als Vorlage genommen um dieses Flugzeug aus Depron nachzubauen. Lackierungsvorlage waren die Original Flugzeuge der Flugschule Stahnke in Altenburg.
Motorisierung: Emax CF2822 Prop 7x6 Akku 3x Lipo MPX 2100 4x 9g Servos 25A BL-Regler Gewicht: ohne Akku ca 320g , Flugfertig ca 450g. Spannweite 96 cm
Ich bin gerade am Bau eines neuen Fotofliegers.Der Plan stammt von dieser Holländischen Forumsseite Flächen , Leitwerke mit 6mm Kohleleitwerksträger sind fertig, Im 3D Programm plane ich gerade das Aussehen des Rumpfes als Kameraträger.
Die Planung war ein Mittelding zwischen den Drohnen : Aerosonde und Raptor
Um den Rumpf in Balsa einfacher bauen zu können wurde noch mal umgezeichnet. aktueller Stand ist dieser hier:
So sieht es im CAD aus.
Das ist das fertige Flugzeug vor dem Erstflug. Das Schreiben am PC bereitet mir noch etwas Mühe, da ich beim 2. Start meine rechte Hand nicht schnell genug weggezogen habe. Nach zwei Wochen sind die vier Schnitte in den Fingern wieder einigermaßen verheilt, ein Bild davon erspar ich euch. SEID VORSICHTIG BEI DRUCKPROPELLERN !!! Unter der Rubrik Fotos und Filme sind die Ersten Videos eingestellt. Das Fahrwerk wurde mittlerweile wieder demontiert. Dafür habe ich unter den Rumpf ein einzelnes Rad zum Landen dazugebaut. Den Motor habe ich nun über die Tragfläche gesetzt. Start erfolgt immer noch durch werfen, diesmal aber mit stehendem Motor. Die Steuerung der Kamerakuppel erfolg durch den Seitenruderknüppel. Bei dem vorher verwendeten Schieber musste man immer überlegen, in welche Richtung die Kamera schaut.
Die Kugel ist zweiteilig, 12cm groß und stammt aus der Bastelabteilung. Als Achse habe ich eine 4mm Schraube verwendet. Sie ist mit einer 4mm Achslagerung aus einem Dittomotor am Sperholzbrett befestigt.
Auf der 4mm Achse steckt Doppelzahnrad. Die untere Zahnscheibe mit kleinem Durchmesser wird durch ein Servo, an dem ich ein größeres Zahnrad befestigt habe , angetrieben. So sind auch Schwenks mit über 180 Grad Drehwinkel möglich. Das in Gummitüllen gelagerte Servo ist kräftig genug um die Kuppel zu drehen, der einzige Nachteil ist die hohe Drehgeschwindigkeit.
Voteil der Konstruktion ist, dass alles auf einer Schraube befestigt ist, und somit leicht zerlegbar bleibt. In die Kugel ist ein Sperholzbrettchen eingeharzt. und daran der Kamerabügel befestigt. Die ganze Kugel wird auf zwei 2mm Schrauben gesteckt und dadurch vom unteren Zahnrad mitgenommen.Gehalten wird es dann wieder durch eine 4mm Mutter.
Die Kamera wird mit der Stativschraube befestigt. Zum Anschrauben der Kamera und zum Ausrichten der Neigung im Flug ist die Halterung drehbar eingebaut. Eine verstellbare Neigmöglichkeit im Flug ist z.Zt. nicht realisiert, da ohne Funkübertragung nicht sinnvoll.
Im vornherein wurden im CAD einige Studien gezeichnet. Wenn man sich über die Machbarkeit im klaren geworden ist, geht es aber deutlich schneller einfach ein Stück Alublech zu nehmen und und es in die gewünschte Form zu biegen.Die CAD Bilder entsprechen nicht der endgultigen Ausführung.
Ausgelöst wird die Nikon über ein Servo, das hinter der Kamera sitzt.
weitere Bilder gibt es im Fotoalbum
NANO BABY SHARKEiner meiner selbau-CD-Motoren suchte noch ein Zuhause, dem kann aber mit etwas 3mm Depron abgeholfen werden.
Den Bauplan gibts auf dieser Seite: http://www.nanoplanes.net unten auf der Seite findet man den Schneideplan, Anleitung und Videos. Das Flugzeug wird als Micro - Pylon - Racer beschrieben, also ist es kein Anfängermodell. Mit Chipsledden-Motor und 3S 450er Lipo erreicht der Flieger sehr schnell die Sichtgrenzen. Bei 60cm Spannweite allerdings auch kein Wunder. Gesamtgewicht ca 170g mit 2 8g Servos , 10A BL-Regler und Schulze Empfänger.
Die profilierte Fläche besteht aus 3mm Depron Platten mit einem 4mm Kohleholm dazwischen. Das Ganze ist recht stabil, nur der Motor mit der weichen Glocke lebt aber an gefährlicher Stelle. J. J. DepronNachdem die weiter unten zu sehenden Depronflieger dem recycling zugeführt wurden, ( nach einer Saison wird das Depron etwas weich ), war es an der Zeit etwas neues zu bauen.
Angeregt wurde ich durch die Berichte über die Flugeigenschaften des Jumping Jack. Der besteht allerdings aus Holz und ist ein ARF-Flieger. Auf der Seite von http://www.slowflyer.ch hat aber jemand den Flieger aus Depron nachgebaut. Nun, was andere können kann man dann ja auch mal versuchen. Herausgekommen ist dann dieser Depronflieger:
Spannweite 1,00m Länge 1,03m Gewicht 440g mit 3 Lipos PQ1800 und Dittomotor
Der Rumpf besteht aus 3mm Depron, und wurde aus einem Teil geschnitten. Nur Rumpfboden vordere Haube und ein paar Spanten sind extra ausgeschnitten worden. Der Rumpfrücken wurde mit Tesa beklebt und kalt geformt. Innen ist über die ganze Länge ein Depronbrettchen eingeklebt, der Rumpfvorderteil wurde teilweise von innen verdoppelt. In der Fläche sitzt ein 5mm Balsaholm, der nach außen dünner wird. Die Fläche wurde wieder in einem Teil geschnitten und an der Nasenleiste jeweils nach hinten geklappt und verklebt. Um die richtige V-Vorm zu erhalten, ist die Oberseite gerade . ( Die Tragfläche wurde mit der Oberseite nach unten auf dem Baubrett aufgebaut).
Einige Sachen klappen natürlich wieder mal nicht beim ersten mal. Der Motor hat seinen Spant beim 2. Start zerbröselt, das Drehmoment des Colloradomotors reichte dafür aus. Der neue Spant ist aus Alu, der Motor wurde auch gleich gegen einen Ditto 18Nuter ersetzt. Der 9" prop des Col. erschien mir bei der Stirnfläche etwas zu klein, ein 18N Doppelditto war leider zu schwer. Momentan ist ein Einfach-18N Dittomotor mit 12,5x6" eingebaut. Nachdem die erste Wicklung durchgebrannt war, ist er nun mit 11W gewickelt. Stromaufnahme <14A .
Wegen dem großen Prop war kurzzeitig mal ein Fahrwerk aus 3mm Kohlefaserstäben vorhanden, bei der Landung mit durchgebranntem Motor brachen beide CFK-Teile aber stumpf am Rumpf ab. Womit ich trotz der starken Rückpfeilung der Tragfläche nicht gerechnet hatte, war die starke Kopflastigkeit des Fliegers . Ich habe jetzt den Empfänger hinter der Fläche, ein Servo weiter zurückversetzt, und Akku und Regler unter der Kabinenhaube, ( aus einer Lidl PET-flasche geschrumpft), Unter der vorderen Haube ( die mit Magnete befestigt ist), ist gar nichts mehr.
Flugeigenschaften: Der jj läst sich mit 440g Gewicht sehr langsam fliegen, Messerflug geht hervorragend, Torquen geht auch in Ordnung. Auf Querruder reagiert er noch zu Träge, entweder ist die Anlenkung zu weich, oder das zentrale Servo zu schwach.
Mit einem 2. Querruderservo gehen die Rollen jetzt auch sehr schnell. Nachtrag: Das Flugzeug ist im Flug normalerweise unzerstörbar, es sei denn, man stößt mit einem Benzinhubschrauber zusammen. Depron KunstfliegerDas Flugzeug ist aus 3mm Depron gebogen. Es wurde aber noch weiter optimiert, bis ich die mit den Flugeigenschaften zufrieden war.
Die ersten Änderungen wurden schon vorgenommen, Das SLW wurde vergrößert, und das HLW weiter nach vorn gesetzt. Weitere Klebungen wurden auch vorgenommen. Antrieb Coloradomotor mit 3 Lipozellen 1800er.
Zweiter Versuch: Rumpfseitenansicht der Ultimate. Die Flugeigenschaften sind hervorragend, nur an der Form muss noch gearbeitet werden. Wer weiß, vielleicht gibts den Flieger ja auch mal in "schön".
Antrieb Colorado, SPW 85cm Rumpflänge ca. 65cm + SLW Gew. mit 3 Lipos 1800er ca 300g, Schub: ausreichend :-) HLW von der Ultimate ,( man wirft ja nichts weg ). Bildschirmausdrucke des Flugzeugs als Übung für ein 3D-CAD Programm
Hier der passende Motor
Hunter
Meine alte schon leicht zerbröselte Hunter 400 von Robbe wurde reaktiviert. Alle Aufkleber wurden entfernt, Klebestellen wurden mit Motofill Modelierspachtel ausgebessert. Die bruchgefährdeten Stellen wurden mit 25g/m2 Glasmatte überzogen. Die Matte habe ich mit Wasserverdünnb. Parkettlack aufgeklebt. Diesmal wollte ich nicht Airbrushen, die Farbe wurde mit dem Pinsel aufgetragen. Die Farbtöne klingen nicht sonderlich nach Militär, es waren Testdosen mit Dekorwandfarbe. Farbtöne: Ulme und Melone :-)) Sinn des ganzen war es, ein Zuhause für meinen Doppelwhopper zu finden. Original ist der Flieger mit einem Sp400 ausgestattet, seine alten Flugleistungensollten zumindest übertroffen werden. Das ist auch gelungen, der Start ist einfach, der Hunter ist deutlich schneller geworden, Aufwärtspassagen gehen länger und dass, mangels passendem Prop noch bei weniger Eingangsleistung als mit dem Sp400. Dieser läuft allerding auch mit unter 50% Eta, der DW erreicht mit der 7x6 LS an 8Z zw. 70u.75% Wirkungsgrad. Ein 7x7" Speedprop müsste eigendlich optimal zum Modell passen.
F14 Tomcat
Ich hab nun eine Depron F14 mit Schwenkflügelmechanismus gebaut. Der Bauplan stammt von Steve ? alias jetset44. Die komplette Baubeschreibung und den Plan kann man bei RC-Groups herunterladen, sehr Hilfreich sind auch die vielen Baustufenbilder in der Beschreibung. In dem Forum wird der Flieger ausführlich besprochen.( Allerdings in englischer Sprache).
Abmessungen:Spannweite: 62cm bzw. 103cm Länge: 1m über Alles Fächeninhalt: 14dm2 Gewicht: ca 550 - 650g je nach Ausrüstung meine F14 wiegt 590g mit 8xKAN1050 Zellen. Antrieb: Der Antrieb sollte einen Schub von ca 550-700g liefern, bei einer Strahlgeschwindigkeit von ca 80km/h.
Das Flugzeug ist fast komplett aus 6mm Depron ( Styroporuntertapete ähnliches Material wie Hamburgerpackungen) gebaut. Die Holmbrücke ist aus 3mm Sperrholz u. Balsaholz gebaut. Die Fläche und Leitwerke werden mit einem 6mm bzw. 4,5mm Kohlerohr verstärkt. Als RC-Ausrüstung werden benötigt: 2 kleine <10g Servos für die Leitwerke, ein kleines kräftiges Servo mit Metallgetriebe zum Flügelschwenken.(z.B. Hitec HS81MG) kleiner Empfänger und zum Motor passender Brushlessregler sind obligatorisch.
Motorisierung:
Ich habe mir mal wieder einen Dittomotor (was auch sonst gebaut) Der Versuch war, eine 8x6" Luftschraube bei 8 Z unter 15A drehen zu lassen. Der Flieger braucht halt Geschwindigkeit und Schub gleichermaßen. Genaue Messdaten hab ich noch nicht, der Strom bleibt aber im gewählten Bereich. Eine zur Messung verwendete 8x4,3 GWS drehte bei 7,7V 12,5A 9700U/min. Der Motor wurde mit 13W 0,7mm CuL Draht bewickelt, Die Magnete sind 12Pole 7x6x1,2mm Neodym gedoppelt. Dadurch konnte ein sehr kleiner Luftspalt erreicht werden. Der Wirkungsgrad im Arbeitspunkt scheint für einen Ditto schon optimal zu sein. Der Gesamtantrieb aus Akku, Motor und LS passt noch nicht optimal zum Modell, es fehlt noch etwas Leistung um wie gewünscht zu fliegen. Bei ausgeschwenkten Flügeln wird in etwas die Flugleistung eines Twinjet erreicht. Ein Austausch der Nimh Akkus gegen 3 Spannungsfeste Lipos soll noch die nötige Leistungserhöhung bringen.
Geklebt wurde das Depron mit UHU-Por, Styro-Sekundenkleber, PU-Leim und Uhu Endfest. Die Lackierung wurde mit Airbrush u. Pinsel aufgebracht, Die Beschriftungen mit dem Computer ausgedruckt u. aufgeklebt. Die durchsichtigen Beschriftungen sind auf Tatoofolie gedruckt. Alle Farben u. Klebstoffe dürfen Styropor nicht angreifen. Ich habe z.b. die Wasserverdünnbare Dekorfarbe von Obi verwendet.
Gecko
In der FMT 2/2005 war ein Bauplan des Gecko.
Technische Daten FMT: Mini-Fun-Flyer
Nach lesen der Anleitung und besorgen des Materials hab ich den Flieger in drei Tagen zusammengebaut. Der Bauplan ist gut durchdacht, der Bau des Fliegers ist nicht alzu schwierig. Die Tragfläche ist recht einfach aufzubauen und nach dem Bespannen auch recht stabil. Einzige Änderung bei mir: der Kiefernholm ist nicht 2x2mm sondern 2x5mm. Den Rumpf habe ich um 6 mm verbreitert, so daß ein Dittomotor bequem Platz darin findet. Querruder und Leitwerke sind in Stäbchenbauweise erstellt, alles ist hinreichend stabil.
Flugeigenschaften:Loopings, Rollen Rückenflug gehen sehr gut, aufgrund der großen Ruder können die Figuren sehr eng geflogen werden. Bei etwas Wind kann man den Gecko so langsam machen, daß er auf der Stelle steht Ein Strömungsabriss macht sich vorher durch schaukeln bemerkbar, ein abkippen über eine Flächenseite ist nicht zu befürchten. Wenn man mit dem Gecko in 1 m höhe rumturnt kommt einem die Geschwindigkeit bei Vollgas schon recht schnell vor. Ansonsten reicht zum gemütlichen Rumfliegen 1/3Gas vollkommen aus. Dank der profilierten Tragfläche segelt der Gecko auch recht gut, der Leistungsbedarf für geradeausflug ist kleiner als bei der Ultimate. Messerflug ist die Schwäche des Gecko, aufgrund der kleinen Rumpffläche und des Schulterdeckeraufbaus ist er kaum in Messerfluglage zu halten. Eine Erhöhung des Rumpfrückens wie beim Pepito mit Schrumpfschlauch Kabine brachte auch keine Besserung, höchstens ein gefälligeres Aussehen.
Torquen o. Hovern ist mit der Depron Ultimate deutlich einfacher. Motorisierung: Als erstes wurde der Flug mit einem Ditto 18N20P 13x0,7mm erprobt. Das Problem war der große Prop von 12`` Durchmesser.Das Fahrwerk ist dafür zu klein, Der Motor hatte mit seinen 600g Standschub bei dem 440g Flieger keine Probleme. Danach habe ich einen 9N12P 16x0,7 gewickelt, der Motor ist aber noch nicht optimal, senkrechte Steigflüge sind aber auch kein Problem.
Ei neuer Rumpf wurde gebaut. Da die Messerflugeigenschaften nicht optimal sind, hab ich einen neuen Rumpf mit höherer Seitenfläche gebaut. Rumpfrücken ist aus 3mm Depron, der Rest Balsa wie beim Original. Gewichtszuwachs ca 40g.
Der Vergleich:
Nach der Erprobung muss ich sagen, es war nur eine Verschlimmbesserung. Messerflug ging immer noch nicht richtig, da Rumpf aus Stabilitätsgründen als Tiefdecker gebaut wurde, macht sich die fehlende V-Form der Tragfläche stark bemerkbar. Jetzt hab ich den Gecko wieder zurückgebaut und flieg ihn mit dem Originalrumpf.
Angeregt durch den Workschop des Fotofliegers von http://berot.exhome.de/ hab ich mich auch mal dran versucht. Hier mein Flieger aus Depron, als Ersatz für den Twinstar. Eigendlich sollte es eine Pilatus Porter werden, da ich aber mit dem Schwerpunkt absolut nicht hinkam, musste ich die lange Nase kürzen. Spannweite ist 1,4m Gewicht 1,3kg Antrieb 8Zellen 2000er, Automotor 19 turns 3:1 Getriebe. Material 5 u.6 mm Selitron von OBI. Rippen aus Selitron u. Styropor 2 Kohle-röhrchen als Holme . Die Flächenunterseite ist 6mm dick, ab der Nasenleiste ist die Oberseite auf 3 mm runtergeschnitten. zum Teil ist die Oberfläche mit breitem Tesa beklebt. Im Flug ist dieser Depronflieger scheinbar unkaputtbar, die größten Gefahren bestehen bei diesen Depronteilen beim Transport. B24
Aus einer Seglertragfläche und einiges an Balsaholz entstand einmal diese B24. Angetrieben wurde sie von 4x Sp400 Motoren
Hier einige Bilder meiner Grumman F7F Tigercat.
Es ist ein 5m Scale Flieger, d.h.er hat nicht 5m Spannweite, sondern bei 5m Entfernung sieht er ein wenig wie ein Scalemodell aus. (Ich geb zu ,bei guten Augen 10m).
Der Depronflieger wurde mir zu langweilig, und deshalb wurde er ausgeschlachtet. Desweiteren hab ich mit meiner B24 noch mal die Stelle an unserem Platz gesucht , bei der ich bei tiefen Überflügen manchmal heftige Störungen habe. Ich habe die Stelle auch gefunden. Somit hatte ich 4xSpeed 400 , Empfänger Regler und viele Kleinteile übrig. Ich suchte immer noch etwas, das so problemlos zu fliegen war wie der Twinstar, nur etwas schönere Figuren sollten schon möglich sein. Zweimotorig sollte das Flugzeug sein, und mit 2 Sp 400 6V u. 8 Zellen 2400mAh angetrieben werden. Nicht zu vergessen: der Bauaufwand sollte möglichst gering ausfallen. Ich war nach einigem stöbern sehr angetan von der Tigercat von Aeronaut. Ein sehr schönes Flugzeug, das sicherlich seinen Preis wert ist. Leider ist der Flieger so Scale, das ich mit meinen Komponenten nicht viel hätte anfangen können. Günther Prop´s vor 10cm durchmessenden Motorgondeln haben sicher nicht den tollen Wirkungsgrad. Für sowas wären also bürstenlose Motoren oder zumindest Getriebe mit großen Props angesagt. Ich bin halt den anderen Weg gegangen.Die Motorgondeln wurden drastisch verkleinert. Als Flächen mussten wieder einmal 2 alte Selglerflächen herhalten. Das Mittelstück und die Flächenenden wurde rausgesägt, und 2 teile mit der passendsten Geometrie wieder zusammengeklebt. ( Kabel einziehen vorher nicht vergessen.). Es ist erstaunlich, wie gut sich alte Selglerflächen für mehrmotorige Elektroflugzeuge eignen. Der Rumpf sollte möglichst einfach gebaut werden. diesmal nicht aus Balsa, sondern aus Styrofoam, Roofmate oder wie sie noch alle heissen. Ich habs damit das erste mal probiert, und es ging erstaunlich einfach. Da von der Tigercat nirgends Rumpf-Spanntenrisse im Internet zu finden sind, hab ich einfach die Seitenansicht und Draufsicht des Originals in meinem gewählten Massstab auf Papier gezeichnet, und anschließen auf eine 4cm Styrofoam-platte von OBI übertragen. Mit dem heissen Draht und dem Cuttermesser wurde erst aus 2 Platten die Seitenansicht ausgeschnitten, diese wurden dann mit doppelseitigem Tape provisorisch zusammengeklebt. danach wurde mit dem heissen Draht die Draufsicht ausgeschnitten. Der Rest ist viel schnitzen, schleifen und feilen. Genau so verfährt man mit den Motorgondeln. Gottseidank klebt der Schleif-Abfall nicht so wie Styroporkügelchen, eine Arbeit fürs Wohnzimmer ist es aber auch nicht. Es ist erstaunlich wie schön man die Rumpfform aus diesem Material herausarbeiten kann. Man sollte allerdings darauf achten, das man symetrisch Material wegnimmt.Wenn die äussere Form ungefähr stimmt, kann man die Rumpfhälften wieder trennen. Jetzt wird innen aufgezeichnet, an welche Stellen Löcher für Servos, Akku usw, ausgetrennt werden können, man sollte aber an belasteten Stellen wenn möglich Stege stehen lassen.Das Aushöhlen des Rumpfes geling am besten mit einer billigen Lötpistole (die mit dem Draht) oder einfach mit der Proxon o. Dremel mit einem 8mm Schleifstift. Die Rumpfhälften wurden zusammengeklebt, ein Sperholzbrettchen für die Einschlagmuttern der Flächenbefestigung , und ein Balsaholm 10x10 mm längs unten in den Rumpf (wie beim Twinjet) wurden auch gleich mit eingeklebt.Nachdem alles so einigermassen verschliffen war, habe ich die Styrofoamteile mit Bespannpapier beklebt. Als Klebstoff hab ich eine Mischung aus verdünntem Weißleim und Moltofill Tapetenlack benutzt. Lackiert wurde das ganze dann mit der Airbrushpistole mit Dekorlack (OBI wasserverdünnbar). Die Oberfläche wird natürlich nicht so schön wie bei einem GFk-Rumpf, aber wenn man die 5 m Abstand einhält , dann gehts. (Elapor zum Beispiel ist ja auch nicht wirklich schön). Das Höhenleitwerk wurde aus 5mm Depron geschnitten und mit Balsaleisten verstärkt. Die Abmessungen und Maßstäbe wurdenso Pi mal Daumen von anderen Flugzeugen übernommen, von denen man weiss, das sie Fliegen. Bei diesem Flugzeug haben sich bewährt.: EWD ca 1,5 - 2 Grad Rumpflänge 1000mm wg. der Baustoffplatte. Rumpfbereite 80 mm Spannweite: 1350 mm Flächentiefe: ti: 230mm ta:175mm HLW Spannweite:450mm ti 140mm ta 100mm , Abstand Vorderkannte Fläche - HLW 500mm Schwerpunkt ca 60mm von der Nasenleiste Gewicht: Gesamt ca. 1530g wobei die vollbeplankte Styrofläche sicherlich Übergewicht hat. Bestückung: 2xSpeed 400 6 Volt 8xSub C Zellen 56g Eigenbau - Regler >30A m. BEC MPX Mini 7 Empfänger, 2 kleine Standartservos QR, HR. Seite folgt evtl noch. Stromverbrauch im Stand ca 25 A mit Günther Prop 4,?x4,? Klebstoffe: 5 min Epoxi, Weißleim, Pu-Kleber (Estrichelementkleber, Bauschaum) u. f. Holzteile Sekundenkleber.
Flugerprobung: Nachdem das Modell richtig eingeflogen war, kann ich sagen, das die Tigercat ein sehr schönens Flugbild abgibt. Rollen gehen dank der Streifenquerruder sehr schnell und rund, Rückenflug ist ohne viel drücken möglich , und Überflüge in 30 cm Höhe machen sehr viel Spaß. Falls man nicht ständig Vollgas fliegt, sind auch längere Flugzeiten möglich. E-HLGIch habe jetzt mal einen Elektro- HLG gebaut. Die Tragfläche stammt von einem SAL-HLG. Der Rumpf wurde aus Balsa erstellt. Die Rumpfbauweise ist die gleiche wie beim EON und "der Kleine" (FMT-Baupläne).Es wurden nur einige Teile wie z.b. das V-Leitwerk angepasst. Mein 1. Versuch mit Rumpf aus Kohlerohr und Balsa wurde zu schwer. Spannweite: 1500mm Länge: 830mm Gewicht: < 800g Als Antrieb habe ich zwischenzeitlich einen der Ditto 18 Nuter eingesetzt. Mit einer 11x7 Klappluftschraube ist zügiges steigen bei <14A möglich. Der Gesamtwirkungsgrad ist deutlich besser als ein SP400 mit 6x3 Luftschraube. Nach Anpassung von Schwerpunkt u. EWD ist das Teil nun flott unterwegs und dank der Querruder sehr wendig. Bei der Auswahl der Folie (Oracover Silber u. dunkelblau) war meine Frau als Stilberaterin tätig, wie ich meine mit Erfolg.
Da die Haltbarkeit von Depronfliegern endlich ist, sind mittlerweile eine ganze Reihe Ultis entstanden. Die neuest stammt von der Seite: http://www.amjd.ch/ Auf der Seite unter Reportages findet man den Plan der Ultimate 3D. Der Plan stammt von J.Hoffmeyer
Spannweite :936 mm Länge: 1016 mm Gewicht: 460-500g ,bei mir mit 2100er 3S Lipo 500g Motor: z.B. Typhoon micro-15 oder in meinem Fall der altbekannte Ditto 18N20Poler Die ca 200W Eingangsleistung bei 3S <18A reichen zum senkrechten wegsteigen. Schwerpunkt liegt ca in der Mitte der oberen Fläche (inkl. QR) .
Die Ulti ist zwar etwas schwerer und hat einen breiten Rumpf, sieht dadurch aber etwas mehr nach Flugzeug aus. Die Lackierung ist mit dem Pinsel gemalt, die Kabinenhaube stammt aus einer 2L Petflaschen mit ekeliger Cola aus dem Restpostenladen. Ultis die sehr gut geflogen sind:Maße: Spannweite ca.70cm, Länge ca. 80cm.
Gewichte: Flugzeug mit Anlenkungen u. Fahrwerk ohne RC : ca 110g RC mit 3x9g Servos, Hacker 18A Regler , 16g Empfänger ca. 65g Motor ca 60g. Das Flugzeug wiegt ausgerüstet ohne Akku ca 235g Mit 3S Lipo sind 300-350g möglich
Als Motor kommt ein umgebauter Streamermotor zum Einsatz: Bemalt wurde der Flieger übrigends mit Filzstiften und Textmarker.
Nachdem der erste ein paar mal geflickt war wurde schnell ein neuer aufgebaut. Hier die dritte Version
Einen Baubericht könnt ihr hier nachlesen EON 600Für den bewährten EON 600 aus der FMT habe ich einen neuen Rumpf gebaut. Dadurch war es möglich, meine Nikon Kamera nicht mehr als Außenlast zu befördern, sondern im Rumpf zu verstauen.
Der Flieger sieht nun etwas wie ein schwangerer Pelikan aus, dafür ist die Kamera aber recht gut geschützt und stört die Aerodynamik nicht mehr. Links ist das Loch fürs Objektiv, auf der rechten Seite ist ein Schiebefenster zur Bedienung der Kamera eingelassen.
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